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Archäologie des Weinviertels

€ 19,90

Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten

Von Ernst Lauermann

Format: 23,5 x 20 cm

Umfang: 120 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Einband: Hardcover

ISBN: 978-3-9504274-5-5. Kategorie: .

Beschreibung

 

Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Landschaften Österreichs eine dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Ursache dafür sind die günstigen klimatischen Verhältnisse und die gute Beschaffenheit der Böden, die Ackerbau ab dem 6. Jahrtausend begünstigten. Diese Landschaft zwischen Thaya und Donau liegt im Kreuzungsbereich der Bernsteinstraße und des Donauweges und damit förmlich am Schnittpunkt der Kulturen Europas.

Ernst Lauermann dokumentiert in diesem Buch (unter Mitarbeit von Volker Lindinger) in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels und skizziert diese Region – vom ersten Auftreten des Menschen im Paläolithikum an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus.

Themen seines Buches sind die Steinzeitjäger, die erstenBauern (Niederhollabrunn und Kleinhadersdorf), die große Zahl rätselhafter Kreisgrabenanlagen (Steinabrunn, Michelstetten, Hornsburg), die Kupferzeit und die Urnenfelderzeit genauso wie die Höhensiedlungen am Michelberg, am Oberleiserberg und in Stillfried sowie die imposanten „Pyramiden“ des Weinviertels, deren bekannteste in Großmugl zu finden ist. Schließlich berichtet der Autor von der großen Zahl an Keltensiedlungen im Weinviertel, von den Funden keltischer Münzen und keltischem Kunsthandwerk.

 

 

Weitere Impressionen aus dem Band

Der Autor

 

Ernst Lauermann

Dr. Ernst Lauermann, geboren 1952, lebt seit seiner Geburt in Stockerau. Der ausgebildete Hauptschullehrer für Deutsch und Leibeserziehung studierte neben seiner schulischen Tätigkeit Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte. 1992 konnte er sein Hobby zum Beruf machen, er wurde in den niederösterreichischen Landesdienst als Archäologe aufgenommen. Das Urgeschichtemuseum in Asparn/Zaya (MAMUZ) wurde seine Dienststelle. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Form von Monografien und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften geben Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, die ihn als Landesarchäologen für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie auszeichnet.

 

Prof. Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum

Dr. Ernst Lauermann ist Landesarchäologe für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie. In diesem Buch dokumentiert er in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels. Der behandelte Zeitraum umfasst 400.000 Jahre, vom ersten Auftreten des Menschen an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus. Im Vorwort dankt der Wissenschaftler den Heimatforschern, die „Fundstellen kennen, nicht ausplündern, sondern behutsam bewahren und so der Nachwelt erhalten“. So fand Herbert Preisl 1992 steinzeitliche Schlagwerkzeuge (Chopping tools) aus der Altsteinzeit, die nach Meinung einiger Experten den Beginn der Siedlungsgeschichte in Niederösterreich markieren (300.000/200.000 v. Chr.).

 

Johannes Gans in: kulturundwein.com – Das beschauliche Magazin

Neben dem Wissen um die nahezu unzähligen Fundstellen des Weinviertels gibt das Buch eine leicht verständliche Einführung in den Wortschatz dieser Wissenschaft, der alles andere als ein Archäologen-Latein ist, sondern präzise den jeweiligen Vorgang und die Funde umschreibt – ein Wissen, das durchaus von Nutzen sein kann, wenn man von diesem Buch angeregt in den zahlreichen Weinviertler Museen und Schauräumen auf Entdeckungsreise nach der im Boden bewahrten Geschichte geht.

 

Niederösterreichische Nachrichten

„Mein Interesse an der Archäologie ist groß!“ Ernst Lauermann hält nichts davon, von seiner Leidenschaft langwierig herumzuschwadronieren. Insofern ist sein neues Buch „Archäologie im Weinviertel. Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten“ eine Liebeserklärung an seine Profession und eine kleine Bilanz über sein Berufsleben. Denn Lauermann geht mit Ende des Jahres in Pension.
„Ich werde aber an Projekten weiterarbeiten“, sagt der Stockerauer, der seit 1992 im Urgeschichtemuseum Asparn bzw. jetzt im MAMUZ als wissenschaftlicher Leiter arbeitet.
Lauermann ist einer der Wissenschaftler, die erzählen können, die archäologische Befunde spannend erklären können, die mit Worten als Fleisch und die ausgegrabenen Knochen verflechten können. Ob sein Buch gut lesbar ist? „Es ist ein populärwissenschaftliches Buch“, sagt der Archäologe.

 

Bezirksblätter Mistelbach

Unter Mitarbeit von Volker Lindinger dokumentiert Ernst Lauermann in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels vom ersten Auftreten der Menschen bis zu den keltischen Siedlern, denn „viele kennen die Archäologie nur vom Urlaub in Italien und Griechenland“.

 

Kronen Zeitung

Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Lanschaften Österreichs eine besonders dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Der „Lokalmatador“ unter den Archäologen, Ernst Lauermann, hat die aufregendsten Funde nun in einem Buch zusammengefasst.

 

Richard Edl in: WienviertelBücher

Seit der Landesausstellung „Brot und Wein“ 2013 ist Asparn neu aufgestellt und vermittelt gemeinsam mit dem Ausstellungszentrum Mistelbach als MAMUZ (Mistelbach-Asparn MUseumsZentrum) mit Ausstellungen und Veranstaltungen das unglaublich reiche Erbe des Weinviertels. Gerade diese Vermittlung findet ihre Fortsetzung in der vorliegenden Publikation, die reich bebildert und laienverständlich das Vorleben der Region der interessierten Leserin auf angenehme Art näherbringt. Die Edition Winkler-Hermaden hat in bewährtem Format und in gekonntem Mix aus Bild und Text einen neuen Baustein zur Weinviertelbibliothek beigesteuert.