Das Kriegsjahr 1809 in Einzeldarstellungen

Von Emil von Woinovich
Österreichs Thermopylen – Der Volks-
krieg in Tirol – Aspern – Wagram

Reprint von 4 Bänden (von 11) der Ausgaben Wien, 1905–1909

Mit einem Vorwort von Christoph Tepperberg

Format: 14,8 x 21 cm. Umfang: 480 Seiten mit 3 Faltkarten. Matt cellophanierter Pappband. Fadenheftung und Leseband

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Beschreibung

Der Feldzug des Jahres 1809 erscheint im Bewusstsein der Nachwelt als Höhepunkt, ja geradezu als Inbegriff des Kampfes gegen Napoleon und übt bis heute eine starke Faszination aus. Denn wenn auch diese Kampagne für Österreich insgesamt ungünstig verlief, so brachte sie doch die erste Niederlage des bis dahin als unbesiegbar geltenden Korsen.

Dieses Werk bietet in einzelnen Abschnitten eine volkstümliche Darstellung der Ereignisse des Jahres 1809. Das Original wurde zum 100-Jahr-Jubiläum um das Jahr 1909 von renommierten Autoren verfasst. Von den ursprünglich erschienenen elf Bänden wurden vier Bände für diese Reprintausgabe ausgewählt. In anschaulichen Schilderungen werden die wesentlichen Ereignisse des Kriegsjahres 1809 dokumentiert.

Die Auseinandersetzungen auf den südlichen Kriegsschauplätzen, zum Beispiel in Malborghet, Predil, Tarvis, oder der Kampf um den Grazer Schlossberg sind in dem Abschnitt „Österreichs Thermopylen“ zusammengefasst.

Dem Volkskrieg in Tirol wendet sich der 2.Teil dieser Reprintausgabe zu. Der Tiroler Volksaufstand verlief, insbesondere in den drei Bergiselschlachten (11./12. April, 29. Mai und 13. August) durchaus erfolgreich. Nach dem Frieden von Schönbrunn wagte Andreas Hofer, nun völlig auf sich gestellt, die Fortsetzung des Kampfes, unterlag aber am 1. November in der 4. Schlacht am Bergisel einer bayerisch-französisch-italienischen Übermacht, wodurch auch in Tirol der Widerstand zusammenbrach.

Die Abschnitte 3 und 4 widmen sich den bekannten Schlachten von Aspern und Wagram. Am 21./22. Mai schien der Sieg des Erzherzog Carls über Napoleon bei Aspern das Blatt noch einmal zu wenden, doch wurde dieser Erfolg durch die schwere Niederlage bei Deutsch-Wagram am 5./6. Juli wieder zunichte gemacht. Am 10./11. Juli kam es zu einem letzten Gefecht bei Znaim, das für die habsburgische Armee ebenfalls unglücklich verlief. So endete der Feldzug am 14. Oktober 1809 im Frieden von Schönbrunn mit der Auferlegung neuerlicher empfindlicher Kriegslasten und mit erheblichen Gebietsverlusten für die Monarchie.

Mit einer Einleitung zur Neuauflage von Hofrat Dr. Christoph Tepperberg, Direktor des Kriegsarchivs (Wien).

Der Autor
Hofrat Dr. Christoph Tepperberg, MAS,  geboren 1952 in Oberschützen (Burgenland), Studium der Geschichte und Archivwissenschaften an der Universität Wien, 1978 Promotion zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.), seit 1979 Archivar am Österreichischen Staatsarchiv, 1997 Hofrat, 2000 Master of Advanced Studies / Archival Science (MAS), seit 2001 Direktor des Kriegsarchivs.

Ausgewählte Rezensionen zu „Das Kriegsjahr 1809“

 

Brückenkopf beim Eintritt in die Lobau
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Blick auf die Lobau vom rechten Donauufer
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Napoleon beim Esslinger Ziegelofen
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Das Kriegsjahr 1809