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Es geschah im Weinviertel

€ 19,90

Neuigkeiten und Bilder von damals – Östliches Weinviertel und Marchfeld

Von Thomas Hofmann

Format: 23,5 x 20 cm

Umfang: 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Einband: matt cellophanierter Pappband

ISBN: 978-3-9503739-1-2. Kategorie: .

Beschreibung

 

Von 1790 bis 1933 spannt sich der Bogen der Zeitungsberichte aus dem östlichen Weinviertel, die Thomas Hofmann, bekannt für eine Reihe ausgezeichneter Weinviertelbücher, für dieses Buch „ausgegraben“ hat. Ergänzt werden die Zeitungsberichte von damals mit alten Fotografien, um den jeweiligen Ort des Geschehens zu illustrieren. Die Meldungen oder Schlagzeilen von damals betrafen Kaiserbesuche genauso wie Berichte über Alltags- und Festtagsfreuden sowie die „Wunder des Fortschritts“, die einst Sensationen waren. Das Ergebnis ist ein authentisches historisches Panoptikum des östlichen Weinviertels in Text und Bild.

Die Reise Kaiser Franz Josephs I. im November 1866 durch das Pulkautal nach Laa, Poysdorf, Zistersdorf, Gänserndorf wo er die Bahn nach Wien bestieg, ist ebenso Thema des Buches wie die erste Fahrt auf der Ferdinands-Nordbahn nach Lundenburg und die Kur von Erzherzogin Sophie in „Pyrawarth“ im Jahr 1827. Da darf natürlich die Meldung über die Abreise Kaiser Karls vom Bahnhof Kopfstetten im März 1919 nicht fehlen.

Unglücke, Unfälle, Katastrophen lieferten schon in früheren Zeiten Stoff für Zeitungsmeldungen, wie die Mistelbacher Sturmkatastrophe des Jahres 1863 oder der Eisenbahnunfall in Niederkreuzstetten im Jahr 1914. Mord und Totschlag sorgten anno dazumal ebenfalls bereits für Schlagzeilen, ob das einen Häftlingsausbruch in Korneuburg oder eine Rauferei am Bahnhof Frättingsdorf betrifft, all diese Ereignisse fanden ihren Weg in die Zeitungen.

Von folgenden Orten des östlichen Weinviertels und des Marchfeldes finden sich in diesem Buch historische Abbildungen und Berichte:

Ameis, Angern an der March, Asparn an der Zaya, Bad Pirawarth (Pyrawarth), Bisamberg, Deutsch-Wagram, Dörfles, Dürnkrut, Ebenthal, Eckartsau, Ernstbrunn, Falkenstein, Frättingsdorf, Gänserndorf, Gaweinstal (Gaunersdorf ), Gerasdorf, Groißenbrunn, Groß-Enzersdorf, Hautzendorf, Korneuburg, Kreuzenstein (Burg Kreutzenstein), Laa an der Thaya, Ladendorf, Langenzersdorf, Lundenburg (Břeclav), Marchegg, Matzen, Mistelbach, Niederkreuzstetten, Niederweiden, Poysdorf, Prinzendorf, Rabensburg, Ringelsdorf, Sachsengang (Schloss), Schleinbach, Schrick, Spannberg, Straßhof, Stronsdorf, Ulrichskirchen, Unterstinkenbrunn, Wilfersdorf, Wolkersdorf, Zistersdorf.

Der Schriftsteller Alfred Komarek über das Buch:

„Es geschah im Weinviertel“ versammelt historische Zeitungsberichte und illustriert sie mit alten Fotografien und Ansichtskarten. Das klingt einfach, aber dieses Buch tut viele kleine Wunder: es fängt verwehte Zeiten behutsam ein, macht Vergessenes wieder bewusst und fügt  all die Facetten zu einem berührend lebendigen Bild zusammen.

Nur wer weiß, wie es war und geworden ist, wird das heutige Sein begreifen. Es sind ja die Geschichten, die wirklich Geschichte schreiben. Freuen wir uns also über ein Buch, das viel vom alten Weinviertel zu erzählen weiß.


 

Weitere Impressionen aus dem Band

Der Autor

 

Thomas Hofmann

Thomas Hofmann, Kindheit und Jugend in Wien und im Weinviertel. Studium der Erdwissenschaften (Mag.) an der Universität Wien, Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der Geologischen Bundesanstalt. Zahlreiche (Buch-)Veröffentlichungen mit Schwerpunkt Weinviertel.

Stefan Straka in: KURIER

Thomas Hofmann, bekannt für eine Vielzahl von Weinviertelbüchern, hat wieder zugeschlagen.

 

Susanne Bauer in: NÖN

Für „Es geschah im Weinviertel“ blätterte Autor Thomas Hofmann in den Postillen zwischen 1790 und 1933 … Für den Autor ist es das zehnte Buch, für den Verlag bereits das Zwölfte über das Weinviertel.

 

Richard Edl in: WeinviertelBücher

„Es geschah im Weinviertel“ versammelt Zeitungsartikel von 1790 – 1933, die von Ereignissen aus dem Weinviertel berichten. Aus unterschiedlichsten Printmedien recherchiert, werden die „Neuigkeiten von damals“ in mehreren Kapitel präsentiert … Dazu kommt sehr gutes Bildmaterial. Jedem Artikel ist eine historische Abbildung beigegeben, die den Ort des Geschehens in alter Ansicht zeigt und manchmal auch punktgenau die Geschichte illustriert. Das Zusammenspiel von Text und Bild bietet neben Lesevergnügen auch große sinnliche Qualität.

 

Prof. Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum

Thomas Hofmann spezialisierte sich auf das östliche Weinviertel und Marchfeld. Überraschend, was sich da im Lauf der Jahrhunderte alles an Interessantem, manchmal auch Kuriosem zugetragen hat. Der Autor, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend im Weinviertel verbrachte, ist von Beruf Bibliotheks- und Archivleiter. Professionell hat er die Fülle dessen, was Journalisten zwischen 1790 und 1933 berichtenswert fanden, gegliedert und reich illustriert … So entsteht ein buntes Kaleidoskop vom Leben im nächsten Umkreis der Hauptstadt, das sich doch von jenem stark unterscheidet. Für die Illustration hat Thomas Hofmann historische Fotos und alte Ansichtskarten herangezogen. Jeder Ort, der auf sich hielt, bildete seine Sehenswürdigkeiten – Schlösser, Gasthäuser, Kirchen – oder Vogelschau-Panoramen, möglichst in Farbe ab. Vor mehr als 100 Jahren billige Massenartikel, kann man sich heute ihrem nostalgischen Reiz nicht entziehen. Als kulturhistorische Quelle ergänzen sie die Texte in idealer Weise.

 

Johannes Gans in: Kultur und Wein – das beschauliche Magazin

Zeitungen waren bekanntlich noch nicht bebildert, schon gar nicht mit Fotos. Diesem Mangel hat die Edition Winkler-Hermaden in bewährter Manier abgeholfen. Postkarten und alte, wunderschön vergilbte Fotos illustrieren die Neuigkeiten von einst. Sie komplettieren gemeinsam mit den Zeitungsartikeln, die zwar nicht im Faksimile abgedruckt, aber im Text genauso wiedergegeben sind, wie sie der aktuelle Reporter vor hundert und mehr Jahren für seine Leser verfasst hat, den Eindruck einer unterhaltsamen Zeitreise.

 

Bernd Semrad in: Kulturnachrichten aus dem Weinviertel

Historische Zeitungsberichte sind eine wertvolle Quelle, um Alltag und Lebenswelt vergangener Zeiten nachvollziehbar zu machen. Es erschließen sich neue historische Betrachtungsmöglichkeiten, die das direkte Erleben unserer Ahnen im östlichen Weinviertel nacherlebbar machen. Der Band ermöglicht somit eine Zeitreise in eine vergangene Welt, die ohne nostalgische Verklärung auskommt und durch das Eintauchen in den Alltag der Bürger umso authentischer wird.

 

Weinviertel – Mein Viertel

Was anno dazumal so alles im Weinviertel passierte? Viel, denn Thomas Hofmann hat über 40 Geschichten für sein Buch gefunden, vom Kaiserbesuch bis zur Wirtshausrauferei, von der Sturmkatastrophe bis zum Februarhochwasser.