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Edition Winkler-Hermaden-Es geschah in Transdanubien-00

Es geschah in Transdanubien

€ 21,90

Neuigkeiten und Bilder von damals

Von Thomas Hofmann

Mit einem Vorwort von Beppo Beyerl

Format: 23,5 x 20 cm

Umfang: 124 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Einband: Hardcover

 

ISBN: 978-3-9504720-8-0. Kategorie: .

Beschreibung

 

Mit seinem neuen Buch führt Thomas Hofmann den Leser nach Transdanubien. Er hat in alten Zeitungen gestöbert – und viele erinnerungswürdige Ereignisse wiederentdeckt. Die historischen Zeitungsberichte geben einen einmaligen Einblick in das Leben des heutigen 21. und 22. Bezirkes. Der zeitliche Bogen spannt sich vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Besatzungszeit nach 1945.

Wir sind dabei, als Kaiser Franz Joseph I. im Juni 1905 für die Grundsteinlegung der St. Leopoldskirche zum ersten Mal nach 43 Jahren wieder nach Floridsdorf kommt und im Juni 1913 auf dem Flugfeld in Aspern Graf Zeppelin mit seinem Luftschiff „Sachsen“ landet. Die Eröffnung des Flughafens auf dem Überschwemmungsgebiet im Mai 1923 sowie das Floridsdorfer Fußballderby vom Oktober 1925 zwischen Admira und FAC sind weitere Themen des Buches.

Wir erleben die Gründung der Gartenstadt in Jedlesee im Jahr 1926 und die Betriebsaufnahme des Großsenders am Bisamberg im Mai 1933. Berichte über die Februarunruhen des Jahres 1934 mit den Artillerieschüssen auf den Schlingerhof, den Bau der Reichsbrücke im Jahr 1937 sowie die Eröffnung des Gänsehäufels als Familienbad im Jahr 1943 dürfen nicht fehlen.

Das Buch beinhaltet auch „Ereignisse“ aus Breitenlee, Bruckhaufen, Donaufeld, Hirschstetten, Jedlersdorf, Kagran, in der Lobau und Schwarzlackenau, in Strebersdorf oder Süßenbrunn. Neben der „hohen Politik“ gibt es Berichte über das Alltagsleben bis hin zu Diebstahl, Mord und Totschlag. Zeitgenössische Fotografien und historische Ansichtskarten sowie Faksimiles von Zeitungsgrafiken illustrieren die jeweiligen Orte des Geschehens.

 

Weitere Impressionen aus dem Band

Der Autor

 

Thomas Hofmann

HR Mag. Thomas Hofmann ist Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der Geologischen Bundesanstalt in Wien. In der Edition Winkler-Hermaden sind von ihm bereits fünf Bände in gleicher Aufmachung über die vier Vierteln Niederösterreichs erschienen.

In der Edition Winkler-Hermaden bereits erschienen: Es geschah im Weinviertel (2014), Es geschah im westlichen Weinviertel (2015), Es geschah im Waldviertel (2016), Es geschah im Mostviertel (2017), Es geschah im Industrieviertel (2018)

Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum

Für viele Bewohner der Innenstadtbezirke ist die Donau eine mentale Grenze. Floridsdorf und Donaustadt gehören für sie eigentlich gar nicht zu Wien. Dabei sind seit der Donauregulierung eineinhalb Jahrhunderte vergangen, der 21. und 22. Bezirk (mit späteren Grenzänderungen) ab 1904 eingemeindet. Das rund 150 km² umfassende Gebiet weist großes Bevölkerungswachstum auf, unter anderem durch die Seestadt Aspern. Nun widmet sich ein neues Buch der Edition Winkler-Hermaden “Transdanubien”. Es ist bereits das fünfte ihrer Reihe Es geschah in …, das Thomas Hofmann, der Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der Geologischen Bundesanstalt in Wien, verfasst hat. In bewährter Weise kombiniert der Autor historische Texte und Ansichten, von der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit.

Josef Kirchengast in: Der Standard

Im fünften Band seiner Serie Es geschah in … schildert Thomas Hofmann, Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der Geologischen Bundesanstalt in Wien, die Entwicklung Transdanubiens, historische Ereignisse und Alltagsleben anhand von alten Zeitungsberichten und Fotos. Liebevoll gestaltet, sorgfältig redigiert und im Kontext kommentiert, entsteht das lebendige Bild eines Lebensraumes, der auch das Selbstverständnis der Wiener auf der anderen Seite der Donau beeinflusst hat. Das „Wien drüben“ ist nicht weniger tiefes Wien.

BZ Wiener Bezirkszeitung

Man erfährt darin nicht nur von Betrug und Raub, sondern auch von erfreulicheren Ereignissen wie der ersten Dampfeisenbahnfahrt Österreichs, die 1837 von Floridsdorf nach Deutsch-Wagram führte. Naturereignisse wie der Eisstoß 1929, bei dem sich Eisplatten meterhoch auf der Donau türmten, haben die Region ebenso geprägt wie politische Umwälzungen wie der Februaraufstand 1934, bei dem etwa der Schlingerhof unter Beschuss stand. Das Buch zeichnet auch nach, wie aus den kleinen Dörfern, die lange Zeit nicht zu Wien gehörten, die beiden Bezirke Floridsdorf und Donaustadt geworden sind.

Barbara Mader in: Kurier

Schauplatz dieses Buches sind die alten Dörfer, die heute im Namen der Stadtentwicklung immer mehr unter Druck kommen. Hofmann entführt uns auf eine Zeitreise in Tage, in denen Aspern, Leopoldau oder Strebersdorf tatsächlich noch Bauerndörfer waren. Reine Nostalgie ist das alles mitnichten: Die Erinnerung etwa daran, dass die Siedlung auf dem Bruckhaufen einst auf einer Misthaufen entstanden ist, die schaut nur auf dem Foto gut aus.

Kronen Zeitung

Mit historischen Zeitungsberichten werden wichtige Ereignisse in den heutigen Bezirken Floridsdorf und Donaustadt nacherzählt: Von der Grundsteinlegung der St. Leopoldskirche mit Kaiser Franz Joseph I. bis zur Eröffnung des Gänsehäufels.

Die Floridsdorfer Zeitung

Ein druckfrisches neues Buch erzählt basierend auf originalen Zeitungsartikeln Geschichtsträchtiges aus Floridsdorf und Donaustadt. So ist Thomas Hofmann ein kurzweiliges Buch gelungen, das Neo-Transdanubiern den 21. und 22. Bezirk näher bringt, aber auch für die „Urbevölkerung“ Neues zu bieten hat. Eingefleischte Floridsdorfer wissen ja: Der 22. Bezirk ist nur der kleine Bruder, der uns über den Kopf gewachsen ist. Ab der Eingemeindung Floridsdorfs 1904/05 waren auch die meisten der heutigen Ortschaften der Donaustadt bei Floridsdorf. Teils bis 1938, teils bis 1954.