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Wege aus Eisen im Waldviertel

€ 19,90

Zur Geschichte der Eisenbahnen im Viertel ober dem Manhartsberg

Von Peter Wegenstein

Format: 23,5 x 20 cm

Umfang: 120 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Einband: matt cellophanierter Pappband

 

ISBN: 978-3-9503739-2-9. Kategorie: .

Beschreibung

1914, vor 100 Jahren, war das Waldviertel mit einem recht ansehnlichen Netz von Bahnstrecken durchzogen. Neben der Franz-Josefs-Bahn, die am 1. November 1869 von Eggenburg bis zur heutigen Staatsgrenze und weiter bis Budweis den Betrieb aufnahm, wurde drei Jahre später die Flügelbahn nach Absdorf-Hippersdorf eröffnet. Daneben zu nennen sind vor allem die Verbindungen von Hadersdorf am Kamp nach Sigmundsherberg sowie weiter nach Zellerndorf im Weinviertel, aber auch kleinere Normalspurstrecken, die es heute nicht mehr gibt, wie jene nach Martinsberg-Gutenbrunn, nach Zlabings oder nach Raabs.

Peter Wegenstein schenkt in diesem Buch der Geschichte der Hauptstrecken genauso sein Augenmerk wie den verschwundenen Lokalbahnstrecken. Der Autor beleuchtet detailliert die Geschichte der Bahnstrecken des Waldviertels mit ihren Stationen, er dokumentiert Entstehung, Blüte und Niedergang der Bahnen. Die Geschichte der Schmalspurstrecken von Gmünd nach Groß Gerungs und und von Gmünd nach Litschau bzw. Heidenreichstein wird ebenfalls ausführlich dargestellt. Peter Wegenstein befasst sich auch mit speziellen Themen der Waldviertler Eisenbahngeschichte wie der geteilten Eisenbahnstadt Gmünd, der „Seufzerbrücke“ auf der Franz-Josefs-Bahn zwischen Hötzelsdorf-Geras und Irnfritz und der sogenannten „Teufelsbruckn“ vor Schwarzenau.

Mehr als 100 historische beziehungsweise aktuelle Fotos zeigen die Züge auf allen Strecken mit den verschiedensten Fahrzeugen, aber auch das, was von mancher Nebenbahn übrig geblieben ist. Berichte erinnern an die Zeit, als die Bahnen Privatbahnen waren und Reingewinn machten.

 

Weitere Impressionen aus dem Band

Der Autor

 

Ing. Peter Wegenstein

Ing. Peter Wegenstein, 1947 in Wien geboren, war ab 1967 bei den Österreichischen Bundesbahnen auf dem Gebiet der Eisenbahnsicherungsanlagen beschäftigt. Daneben hat er umfangreiche Forschungen auf dem Gebiet der Geschichte der Bahnstrecken durchgeführt und viele Artikel über dieses Thema veröffentlicht.

Er ist Autor zahlreicher Bücher zur österreichischen Eisenbahngeschichte. In der Edition Winkler-Hermaden bereits erschienen: Wege aus Eisen im Weinviertel (2012).

 

Dr. Helga Maria Wolf in: Austria Forum

Ein Buch, über das Bahnfans jubeln werden. Sein Autor war bei den ÖBB beschäftigt, hat umfangreiche Forschungen über die Geschichte der Bahnstrecken durchgeführt und zahlreiche Artikel und Bücher über die „Wege aus Eisen“ publiziert … Experten werden die genauen Beschreibungen und Auflistungen zu schätzen wissen. An „Bedeutende Ereignisse und Bauten“ werden sich auch viele Passagiere erinnern. Zu den Besonderheiten zählten die zwei Bahnhöfe der Stadt Gmünd, die ab 1907 ein Jahrzehnt hindurch mit einer 2,6 km langen O-Bus-Linie verbunden waren. Reise-Reminiszenzen verbinden sich mit dem Schnellzug „Vindobona“. Seit 1874 verkehrten Luxuszüge von Wien zu den nordböhmischen Kurbädern und nach Prag. 1962 trat der „Blaue Blitz“ deren Nachfolge an. Bis 1979 war der „Vindobona“-Express „das Aushängeschild der Franz-Josefs-Bahn und wurde deshalb mit besonderer Umsicht von allen Bahnmitarbeitern behandelt.“

 

Stefan Hawlicek in: Niederösterreichische Nachrichten Gmünd

Der pensionierte ÖBB-Mitarbeiter stellt in dem in der Edition Winkler-Hermaden erschienenen Druckwerk sämtliche Waldviertler Haupt- und Nebenbahnen vor. Dabei konnte er nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Eisenbahn-Fotografen historisch wertvolle Farbfotos aus den 1950er-Jahren genauso verwenden, wie Bilder aus der jüngsten Vergangenheit der einzelnen Bahnlinien. Die Textpassagen des Buches geben einen exakten Überblick über die Betriebsstellen der einzelnen Bahnlinien. Dazu sind die Bildtexte fast durchwegs mit Zusatzinformationen bereichert, die einen ausführlicheren Einblick in zumeist längst vergangene Eisenbahn-Tage erlauben.

 

Alfred Luft in: Die Schiene

Die Qualität der Bildauswahl ist ausgezeichnet … Alles in allem liegt hier ein mit Liebe gestaltetes eisenbahnhistorisches wie heimatkundliches Buch zu einem akzeptablen Preis vor uns.

 

Mag. Markus Inderst in: www.modellbauinfo.org

Das Buch ist … eine gute Reminiszenz an die Entwicklung des Eisenbahnwesens in diesem nordwestlichen Landesteil des Bundeslandes Niederösterreich. Der Autor, selbst profunder Kenner der Materie, konnte dabei auf sehr viel – selbst erforschtes und gesammeltes – Faktenwissen und Datenmaterial zurückgreifen, um eine lückenlose Dokumentation abzubilden. Neben tabellarischen Abhandlungen und textlichen Erläuterungen ist die hervorragende Bebilderung zu nennen. Die gezeigten Aufnahmen dokumentieren ebenfalls die Vielfältigkeit der Region, sei es, was die ausgewählten Motiven oder der gute Mix der dargestellten Fahrzeugtypen betrifft, welche über Jahrzehnte im nationalen wie internationalen Verkehr zu sehen waren und die Betriebsgeschichte unwiederbringlich bereicherten.

 

Maria Brandl in: KURIER

Bis in die 60er-Jahre war in Österreich auch in abgelegenen Regionen ein dichtes Netz von Bahnstrecken vorhanden. Ein eigenes Auto hatten damals die wenigsten, vor allem Ältere hatten zudem meist nicht einmal einen Führerschein. Einen guten Einblick in diese Ära der Eisenbahn liefert Peter Wegenstein in seinem Buch.

 

Johannes Gans in: kulturundwein.com – Das beschauliche Magazin

Peter Wegenstein ist der Geschichte der Eisenbahnen im Viertel ob dem Manhartsberg akribisch nachgegangen. Entstanden ist wieder eines dieser liebevoll bebilderten Bücher der Edition Winkler-Hermaden, die zwar rasch durchgelesen sind, aber mit ihrer Illustration aus historischen Fotos und Postkarten immer wieder zum Schauen und zum darüber Reden anregen … Für Eisenbahnfans ist „Wege aus Eisen im Waldviertel“ ohnehin ein absolutes Muss. Der Autor verzichtet bis auf ein paar kleine Episoden wie das Eisenbahnunglück auf der Teufelsbruckn auf Plaudereien. Seine Ausführungen sind Eisenbahngeschichte pur, trocken wie der Grüne Veltliner, der im Heurigenwaggon nach der Abfahrt aus Retz ausgeschenkt wird – was so viel heißt wie, die Lektüre macht trotzdem Spaß.

 

Schienenverkehr aktuell

Eine gute Idee ist neben dem Ortsverzeichnis, das alle im Buch bildlich festgehaltenen Orte enthält, auch das gleichartige Verzeichnis der Triebfahrzeuge.

 

Karl Tröstl in: Niederösterreichische Nachrichten Gmünd

Ein interessanter Lichtbildervortrag zum Thema Eisenbahn von Peter Wegenstein war im Saal des Hamerlinghauses in Kirchberg zu sehen. Wegenstein war Bahnbediensteter und hat schon früher Nachforschungen über die Geschichte der verschiedensten Bahnstrecken angestellt. Dabei legte er eine beträchtliche Sammlung geschichtlicher Aufzeichnungen an.