Es gibt gewisse Plätze in Wien, die einfach alle kennen. Einer davon ist der Praterstern im 2. Bezirk (Leopoldstadt). Ganz nüchtern betrachtet, handelt es sich um einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Wien.
Der Verkehrsknoten Praterstern spielt im neuen Buch von Matthias Marschik und Edgar Schütz eine wichtige Rolle. Aber im Mittelpunkt steht der „andere“ Praterstern: Er war ein wichtiger Teil der Stadtachse vom Stephansplatz über den Donaukanal, die Praterstraße und die Lassallestraße bis zur Reichsbrücke. Er war ein Treffpunkt für viele Einheimische und Fremde, ein Ort für Feiern und Aufmärsche, das Tor in den Prater und eines der Zentren der „jüdischen“ Leopoldstadt. Rund um das 1886 enthüllte Tegetthoff-Denkmal hat sich der Platz im Lauf der Jahrhunderte immer wieder markant verändert.
Eines ist allerdings gleichgeblieben, meinen die Autoren: „Alle kennen den Praterstern, aber kaum jemand kennt ihn wirklich.“
- Mittwoch, 27. Mai 2026, 18.30 Uhr
- Bezirksmuseum Leopoldstadt, Karmelitergasse 9, 1020 Wien. Eintritt frei!



Weitere Informationen zum Buch gibt es HIER






