Edition Winkler-Hermaden-Über den Dächern von Wien-00a

Über den Dächern von Wien

€ 29,90

Von János Kalmár und Andreas Lehne

 

Format: ca. 24 x 22,5 cm

Umfang: 128 Seiten

Einband: Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-9504383-4-5. Kategorie: .

Beschreibung

Der Fotograf János Kalmár und der Kunsthistoriker Andreas Lehne sind auf Wiens Dächer und Terrassen gestiegen. Sie haben die Wiener Dachlandschaft im historischen innerstädtischen Bereich, aber auch im modernen Wien jenseits der Donau erkundet. Ungemein vielfältig und abwechslungsreich präsentiert sich die Wiener Dachlandschaft. Zwischen  Ziegeln, Schornsteinen und Antennen erscheinen die unterschiedlichsten Gebilde. Auf Giebeln, Gesimsen,  Balustraden und Dachterassen sind allerlei Getier, Löwen, Adler, Hirsche aber auch zahlreiche menschliche Figuren, Portraits historischer  Persönlichkeiten, Götterbilder, Allegorien und Personifikationen versammelt. Hoch über den Straßen, entrückt von dem Gewimmel des Verkehrs besteht eine eigene, stillere Welt. Mit unseren auf Handys, Auslagen und Verkehrsampel gerichteten Blicken ahnen wir kaum etwas von der Existenz dieses steinernen Kosmos über den Dächern der Stadt.

Die eindrucksvollen Bilder von János Kalmár zeigen diese besondere Landschaft in ihren nach Jahres- und Tageszeit, Wetter und Wolken wechselnden Stimmungen. Die Texte erläutern Geschichte und Bedeutung von Skulpturen und Architekturmotiven.

 

 

 

Weitere Impressionen aus dem Band

Die Autoren:

 

János Kalmár

János Kalmár, geboren 1937 in Budapest, lebt und arbeitet als freier Fotograf in Wien. Er ist Bildautor zahlreicher Bildbände. Schwerpunkte seiner Arbeit sind kulturhistorische Themen, Landschafts- und Städteporträts, Architektur und Menschenbilder. Ausstellungen im In- und Ausland.

 

Andreas Lehne

Dr. Andreas Lehne wirkte fast 40 Jahre für die staatliche Denkmalpflege und unterrichtete als Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Wien und der Universität für angewandte Kunst. Schwerpunkte seiner Publikationstätigkeit bilden die Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. sowie die Theorie der Denkmalpflege.

 

 

Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum

Der vorliegende Band ist ein Bilderbuch vom alten – und vom neuen – Wien at its best. Der Fotograf János Kalmár bietet Perspektiven, die dem gewöhnlich Sterblichen meist verschlossen bleiben. Für den einleitenden Essay und die informativen Texte zeichnet Andreas Lehne verantwortlich. Man merkt, hier sind erste Fachleute am Werk. János Kalmár hat kulturhistorische Themen, Landschafts- und Stadtportraits zu Schwerpunkten seiner Arbeit gemacht. Andreas Lehne war jahrzehntelang in leitender Funktion im Bundesdenkmalamt, ist als Lehrbeauftragter und Autor tätig.

Belinda Fiebiger in: KURIER

Lebt man lange in einer Stadt, nimmt man sie nicht mehr wahr. Sie wird zur Kulisse im Alltag, deren Einzel- und Besonderheiten nicht mehr registriert werden. Der neue Bildband „Über den Dächern von Wien“ distanziert sich zunächst von dem Objekt seiner Begierde, nur um sich ihm von oben wieder zu nähern und den Blick auf Details und vergessene Schönheiten zu heften.
Dafür stiegen Fotograf János Kalmár und Kunsthistoriker Andreas Lehne auf Dächer und Terrassen, haben alte und moderne Viertel besucht, die palaisreiche Innenstadt ebenso wie das zumindest umgangssprachlich stets etwas abgeschirmt klingende „Transdanubien“ mit dem 21. und 22. Bezirk.

Gregor Auenhammer in: Der Standard

Nicht mehr und nicht weniger als den Himmel über Wien hat Fotograf János Kálmar aufs Korn genommen. Er verliert sich in den unendlichen Weiten des Horizonts und in den Faltenwürfen von tausenden Zauberwesen, Engeln und ätherischen Skulpturen an Simsen und Dächern.

Melanie Gerges in: ORF Wien

Neben Weitwinkelblicken auf die Stadt soll „Über den Dächern von Wien“ vor allem auch die Details zeigen, die von unten nur schwer erkennbar sind. Gemeinsam mit Andreas Lehne wollte Kalmár die Bedeutung dieser Details ausarbeiten. „Auf allen repräsentativeren Gebäuden in Wien sind Wappen, Figuren oder Tiere und alle haben eine besondere Bedeutung“, sagt Lehne.
Die 119 Bilder sollen Wien von seiner schönsten Seite zeigen. Baukräne, Ruinen und Autos werden deshalb nur selten gezeigt. An ihre Stelle rücken tiefrote Sonnenuntergänge hinter dem Rathaus und ein mit Schnee bezuckerter Stephansdom.

Tessa Prager in: NEWS

Aus mehr als 600 Fotos hat Kalmár für das Buch eine Auswahl zusammengestellt, die den Blick über ganze Stadtteile schweifen lässt oder für Details schärft, die sonst unbemerkt bleiben. So ist die Skulpturengruppe über dem Portikusgiebel der Karlskirche zu entdecken, von deren Rückseite aus man hinunter auf den Teich vor der Kirche sieht. Man entdeckt Figuren, die man noch nie wahrgenommen hat, etwa die Ruferin von Othmar Schimkowitz am Otto-Wagner-Haus in der Linken Wienzeile 38. Oder haben Sie schon einmal den mit Lorbeerkränzen geschmückten Dachabschluss des Postsparkassengebäudes von Otto Wagner am Georg-Coch-Platz gewürdigt oder die Majolika-Figuren am Haus Kohlmarkt2?