Es geschah in Wien 1918–1955
Untergang und Neubeginn
Von Thomas Hofmann
Mit einem Vorwort von Peter Payer
Format: 23,5 x 20 cm
Umfang: 144 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Einband: Hardcover
€ 28,90
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Beschreibung
Anhand historischer Zeitungsberichte und zeitgenössischer Abbildungen dokumentiert Thomas Hofmann in den Büchern der Reihe „Es geschah in …“ die Geschichte unmittelbar, authentisch und lebendig.
Nach seinem Buch über Wien zur Kaiserzeit wendet er sich nun dem 20. Jahrhundert zu. Die Jahre von 1918 bis 1955 sind geprägt von unterschiedlichen politischen Systemen, die im Leben der Stadt ihre Spuren hinterlassen haben. Nach dem Ende der Monarchie 1918 folgen die Jahre der Ersten Republik mit der Ära des Roten Wien, einer Epoche, deren Wohnbauten heute noch das Stadtbild prägen. Der Justizpalastbrand vom 15. Juli 1927, der 12. Februar 1934 und die Ermordung von Engelbert Dollfuß am 25. Juli 1934 stellen weitere markante Ereignisse dar. Dazu kommen Katastrophen wie der Brand der Rotunde (1937), ehe im März 1938 Hitler in Wien einmarschiert und am Heldenplatz den „Anschluss“ an das Deutsche Reich verkündet. Es folgen sieben Jahre nationalsozialistischer Herrschaft und der Zweite Weltkrieg.
Aber nicht nur die hohe Politik wird dokumentiert, sondern auch viele gesellschafliche und kulturelle Höhepunkte wie der Auftritt von Josephine Baker 1928 und die monu-mentale Aufführung der Oper „Aida“ (1935) auf der Hohen Warte sowie die fußballerischen Erfolge des österreichischen Wunderteams mit Matthias Sindelar.
Den Abschluss bilden historische Zeitungsberichte über den Neubeginn ab 1945, wie die Rückkehr der neu gegossenen Pummerin nach Wien im Jahr 1952 und die Unterzeichnung des Staatsvertrags im Mai 1955.
Autor/in
Mag. Thomas Hofmann, Kindheit und Jugend in Wien und im Weinviertel. Studium der Erdwissenschaften an der Universität Wien, Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der GeoSphere Austria in Wien. 2022 wurde er mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis (Würdigungspreis) für Erwachsenenbildung ausgezeichnet.
Prof. Hans Werner Scheidl in: Die Presse
Was andere zu dickleibigen Lexika verführt, hat Thomas Hofmann auf 135 Seiten geschafft. Indem er uns illustrierte Geschichten erzählt. Ausgewählte natürlich, lückenhaft, aber das Wesentliche herausarbeitend.
Prof. Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum
Wieder greift Thomas Hofmann auf verlässliche, leicht zugängliche Quellen zurück, wie ANNO, den virtuellen Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek und das digitale Bildarchiv des Wien Museums. So findet man, neben unbekannteren, auch ikonische Bilder, wie Fotos vom Rotundenbrand oder von der Präsentation des Staatsvertrags. Und wieder ist nach dem bewährten Rezept eine informative und teilweise unterhaltsame Melange entstanden. Die Zutaten: Fakten aus den Bereichen Politik, Chronik, Kultur, Unterhaltung, Sport, Religion und Tiere. So liest man auch über Elefanten, die „Praterluft schnuppern“ und ein „Nilpferd als D-Zugs-Passagier“. Vier große Kapitel umfassen die Jahre 1918 bis 1932 (15 Beiträge), 1933 bis 1937 (18 Beiträge), 1938 bis 1945 (10 Beiträge) und 1946 bis 1955 (12 Beiträge).
Renate Wagner in: Online Merker – Die internationale Kulturplattform
Autor Thomas Hofmann widmet sich nicht nur den politischen Großereignissen, unter denen wenig Erfreuliches zu finden ist, wie etwa der Brand des Justizpalastes oder der Einzug Hitlers in Wien, sondern auch signifikante Kleinigkeiten, die viel über den Alltag und den einstigen Zeitgeist aussagen.






