Das Ybbstal
Von Amstetten bis Lunz – in alten Ansichten
Von Gerhard Zeillinger und Martin Reingruber
Format: 23,5 x 20 cm
Umfang: 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Einband: Hardcover
€ 26,90
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Beschreibung
Die Region entlang der Most- und der Eisenstraße, zwischen Ötscher und Donau, ist eine uralte, vielfältige Kulturlandschaft: ländliche Gegend, wirtschaftliches Zentrum, Raum für Erholung. Mit der Eröffnung der Kronprinz-Rudolf- und später der Ybbstalbahn setzte noch vor 1900 ein reger Urlaubs- und Ausflugsverkehr in eine der schönsten Kultur- und Naturlandschaften Niederösterreichs ein.
Mit der Eisenbahn, die durch eine teils enge Tallandschaft führte, begann eine neue Zeit – genau genommen im Bahnhof von Amstetten, von wo die Reise ins Ybbstal über Waidhofen bis nach Lunz führte, über eine Strecke von 77 Kilometern. Unweit von Lunz entspringt die Ybbs, die der Landschaft im Alpenvorland den Namen gegeben hat. Entlang des Flusses wurde einst das Tal besiedelt. Hier wurden jene Hammerwerke errichtet, die das Ybbstal jahrhundertelang zu einem europäischen Zentrum der Kleineisenindustrie machten. Im 19. Jahrhundert entdeckten Urlauber und Erholungsuchende die Landschaft, an der Ybbs entstanden viel besuchte Sommerfrischen.
Das Buch „Das Ybbstal“ nimmt den Leser auf eine Reise voller Abenteuer, Kultur- und Naturerlebnis mit. Anhand von mehr als 100 historischen Aufnahmen führen die Autoren durch die elf Ybbstalgemeinden: Amstetten, Allhartsberg, Kematen, Sonntagberg, Waidhofen an der Ybbs, Ybbsitz, Opponitz, Hollenstein, St. Georgen am Reith, Göstling, Lunz. Alle diese Orte sind bis heute lohnende Ziele für Erholungsuchende – ob es ein Ausflug auf den Sonntagberg ist, eine Wanderung in den Ybbstaler Alpen oder eine Bootsfahrt auf dem Lunzer See …
Fotos: Gemeinde Hollenstein; Gemeinde Opponitz; Marktarchiv Ybbsitz, Sammlung Schütt; Sammlung Reinhold Heigl, Hollenstein; Sammlung Ingeborg Kopf, Waidhofen an der Ybbs; Sammlung Harald Navé, Wien; Sammlung Georg Perschl, Göstling; Sammlung Erwin Sversepa, Winklarn; Sammlung P. Jacobus Tisch, Ybbsitz.
Autoren
Dr. Gerhard Zeillinger, geb. 1964 in Amstetten, Literaturwissenschaftler, Historiker, Autor zahlreicher historischer und kulturwissenschaftlicher Publikationen.
Martin Reingruber, geb. 1958, bis 2020 Amtsleiter der Gemeinde Ybbsitz, beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Lokal- und Regionalgeschichte seiner Heimat. Er ist Gründungsmitglied des Vereins für die Geschichte von Ybbsitz und betreut das lokale Marktarchiv.
Ulrich Musa-Rois in: Niederösterreichische Nachrichten
„Entstanden ist ein Buch, das die Region in historischen Fotos von circa 1870 bis in die 1930er- und in manchen Fällen bis in die 1950er-Jahre dokumentiert. Sie vermitteln uns, wie idyllisch Orte und Landschaft einmal ausgesehen haben.“
Prof. Dr. Helga Maria Wolf in: Austria-Forum
„Lange Zeit war das Ybbstal eine der heimlichen Landschaften in Österreich. Die Fertigung spezieller Eisenwaren, die Holzbeschaffung und die kleinteilige Landwirtschaft für den Provianttransport prägten jahrhundertelang das Leben in der Region. … Erst mit der Eisenbahn … rückte das Ybbstal für Reisende in erreichbare Nähe.“ So beginnen der Historiker Gerhard Zeillinger und der Ybbsitzer Marktarchivar Martin Reingruber ihr Buch über eine der schönsten Kultur- und Naturlandschaften Niederösterreichs. Die beiden Autoren, die in der Gegend zuhause sind – Gerhard Zeillinger veröffentlichte (mit Martin Pollak) in der Edition Winker-Hermaden 2019 das Buch „„Das alte Amstetten“ , Martin Reingruber war langjähriger Amtsleiter der Gemeinde Ybbsitz – laden zur nostalgischen Zugfahrt ein.
Wolfgang Atzenhofer in: KURIER
„Reichhaltiger Bildband entführt in die Geschichte des Ybbstals.“






